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| Fledermaus in Gotteshaus | Bitte nicht stören | Lebensraum Siedlung | Vorstellung der Arten |
In dem über das Niedersächsische Programm „Natur erleben“ geförderten Projekt geht es um den Schutz von Fledermäusen in rund 60 Kirchen des Wendlands. Kirchen sind in fast allen Städten und Dörfern vorhanden. Meist werden ihre Dachböden und Türme von niemandem beansprucht. Sie sind nicht bewohnbar und werden nicht als Lager oder für sonstige regelmäßige Aktivität genutzt. Sie sind also bestens geeignet, um langfristig den Schutz von Fledermauskolonien zu garantieren. In den letzten Jahrzehnten stellte man in den Türmen und Dachböden von Kirchen eine rasch zunehmende Besiedelung von Haustauben fest. Um dem entgegenzuwirken, wurden die Zugänge, unter anderem mit Maschendrahtzaun, abgedichtet. Auch durch neuzeitliche Sanierungsmaßnahmen an Kirchengebäuden werden diese sicheren Quartiere für Fledermäuse – sie bieten optimale Temperaturen und eine relative Ungestörtheit - immer weniger. Aber: Jeder derart verschlossene Zugang zur Kirche bedeutet auch ein Verlust eines potentiellen Quartiers für die Fledermäuse. Daher ist es notwendig, den Rückwärtsgang einzulegen, und die Türme und Dachböden der Kirchen den Fledermäusen und anderen gefährdeten Arten wieder zugänglich zu machen.
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