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Fledermäuse sind Säugetiere und haben, wie wir Menschen, Daumen und Finger. Zwischen den sehr langen Fingern befinden sich Flughäute, mit denen sie aktiv fliegen können – als einzige Tiergruppe unter den Säugetieren. Nur die Daumen sind frei. Diese werden zum Klettern und Festhalten gebraucht. Einmalig ist auch der Orientierungssinn. Die Fledermäuse haben zwar auch Augen, mit denen sie tagsüber sehen können. Aber da sie meist nachts unterwegs sind, nutzen sie eine ganz raffinierte Technik, um mit den Ohren zu “sehen” – die " Echo-ortung". Während des Fluges geben sie sehr hohe Laute (Ultraschall-Laute) von sich.
Diese Schallwellen prallen an einem Hindernis oder an einem Beutetier ab, kommen zurück und werden von den Fledermäusen gehört. Jetzt können sie genau bestimmen, wo sich der Leckerbissen befindet.

Doch: Was machen die Fledermäuse bei Nebel?
Dann haben sie Flugpause. Das Ortungssystem funktioniert nicht, weil die Nebeltröpfchen in der Luft die Echos absorbieren und daher nicht bei den Fledermäusen ankommen.

Mit dem sogenannten Bat-Detektor, einem technischen Gerät, können auch wir Menschen die Laute der Fledermäuse hören und sie abends und nachts aufspüren.

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